Hexen-Schau in Dinkelsbühl
München - Werbung ist wichtig für die Freistaat- Kommunen. Die besten Ideen zeichnet Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) am Montag mit dem zweiten Stadtmarketing-Preis des Handelsverbandes BAG aus. BILD stellt bis dahin einige Bewerber vor. Heute: Dinkelsbühl.
In der mittelfränkischen Kreisstadt wird gehext. Mit nur wenig Geld stellte die Stadt eine tolle Dauerausstellung auf die Beine. Unter dem Titel "Hexen, Hexer, Teufelsbanner" werden im 650 Jahre alten Torturm der Altstadt Originalfälle aus den Jahren 1616 bis 1661 aufbereitet.
Dargestellt wird das Phänomen der Hexenverfolgung auf 100 Quadratmetern Ausstellungsfläche, über 30 Informationswände im Foltergewölbe und den ehemaligen Gefängniszellen. Interessant und doch wissenschaftliche aufbereitet.
Die Vermarktung übernahm statt einer Agentur das Rathaus und eine Citymanageri. Ersparnis: fast 100 000 Euro.
Zahlreiche Betriebe machen mit. So gibt's "Hexenmenüs", "HeXenwurst", "Hexenschußsalben" bis hin zu einem "Hexenhaus" eines Bauträgers. ds


