Dein Einblick in die schönste Altstadt Deutschlands (FOCUS)

Münster St. Georg

Münster St. Georg Dinkelsbühl

Eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands mit romanischem Turmportal (1220/30), erbaut 1448-1499 nach Plänen Nikolaus Eselers. Elf Pfeilerpaare tragen im Inneren ein abwechslungsreiches Kreuzrippengewölbe. Der Hochaltar mit figurenreicher Schreintafel (Kreuzigungsszene, um 1490) stammt vermutlich aus einer Bamberger Werkstatt.

Altäre: Der Sebastiansaltar (1520) und Dreifaltigkeitsaltar (1500) im südlichen Seitenschiff, der Kreuzaltar (nach 1470) und der neugotische Josefsaltar (jedoch mit älterer Predella) im nördlichen Langhaus, der Ziboriumsaltar mit Pieta im Chorumgang (1490) war im 17. Jahrhundert Ziel zahlreicher Wallfahrer. Unter der Orgelempore befindet sich ein Vesperbild aus dem 14. Jahrhundert. Taufstein, Kanzel und Sakramentshaus sind kunstvolles Steinmetzhandwerk aus der Erbauungszeit. Das Maßwerk des südlichen Chorfensters, das sogenannte „Brezenfenster“, ist eine Stiftung der Bäckerzunft.

Altes Rathaus

Altrathausplatz Dinkelsbühl

Das seit 1855 als „Altes Rathaus“ bezeichnete Gebäude ist eines der bedeutendsten Baudenkmale in Dinkelsbühl, sowohl was seine einstige Funktion betrifft als auch die besondere städtebauliche Stellung. Seinen Ursprung hat es vermutlich in einem staufischen Ministerialenansitz, auf dessen Fundament zu Beginn des 14. Jahrhunderts ein Wohnturm errichtet wurde. Im Jahre 1361 wird es erstmals als „stainhaus“ der Patrizierfamilie Berlin bezeichnet. Der gesamte Komplex umfasst eine Vierflügelanlage, die sich um einen Innenhof herum gruppiert. Seit Herbst 2008 befindet sich dort das „Haus der Geschichte Dinkelsbühl von Krieg und Frieden“.

Das alte Rathaus mit Löwenbrunnen und das nahe liegende Wörnitztor bilden alljährlich die imposante Kulisse zur Stadtübergabe an die siegreichen schwedischen Truppen bei der „Kinderzeche“.

Im Garten des Künßberghauses am Altrathausplatz finden die Sommerfestspiele des Landestheaters Dinkelsbühl statt.

Weinmarkt

Weinmarkt Dinkelsbühl

Prächtige Giebelhäuser (um 1600) zieren die Westseite des Weinmarkts:

Das Eckhaus mit dem zierlichen Turmhelm ist die ehemalige Ratstrinkstube. Sie war Waaggebäude und Unterkunft für hohe Gäste der Stadt wie Kaiser Karl V. (1546) und König Gustav II. Adolf von Schweden (1632).

Das heutige Gasthaus „Zur Glocke“ ( Patrizierhaus mit Treppengiebel vor 1600).

Das „Deutsche Haus“ mit figurenreichem Fachwerk aus der Spätrenaissance. Unter dem kleinen Walmdach thront Bacchus, Gott des Weines und der Lebensfreude.

Die „Schranne“ mit ihrem obeliskengeschmückten Schneckengiebel. Der langgestreckte Bau war Getreidespeicher, Handelsplatz und Tanzhaus.

Bäuerlinsturm

Bäuerlinsturm Dinkelsbühl

Der Turm am Wörnitzufer mit seinem charakteristischen Fachwerkgeschoss und dem steil abgewalmten Satteldach (16. Jahrhundert) ist das Wahrzeichen der Stadt Dinkelsbühl. Ihn sieht man häufig auf Gemälden oder Postkarten der Stadt.

Von der Inselwiese hat man einen tollen Blick auf den Bäuerlinsturm, die ehemalige Stadtmühle, den Henkersturm sowie auf den Dreigangsturm und die Kleine Bastei.

Namensgeber war der Turmwächter und Gerber Hans Bäuerlin.

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