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Aktuelles aus Dinkelsbühl – von Gastronomie, Einzelhandel und vom Weinmarkt

Der Sommer ist da- es zieht uns nach draußen und wir können unsere schöne Stadt endlich wieder genießen.

Die Geschäfte, Gastronomie und Dienstleister haben sich

perfekt nach den aktuellen Hygienevorgaben

gerüstet und freuen sich auf zahlreiche Gäste. Dass die Gastronomie in Dinkelsbühl vollständig nach dem Lockdown wieder öffnen konnte, ist zu einem guten Stück auch der schnellen Entscheidung der Stadt zu verdanken, die sehr unkompliziert eine Erweiterung der Bestuhlung für alle Gastronomen genehmigt hat. Dies war notwendig, um den aktuellen Hygienevorgaben Rechnung tragen zu können und so die Wiedereröffnung überhaupt zu gewährleisten.

Am Weinmarkt

ist durch die damit verbundene, vorrübergehende Sperrung eine wirklich schöne

Begegnungszone und Ruheoase

entstanden, die wie man hört, auf viel Zuspruch bei der Bevölkerung stößt. Doch wie so oft, gibt es leider auch eine

Schattenseite dabei.

Der durch die Sperrung des Weinmarktes entstandene Wegfall von Parkplätzen bereitet dem Dinkelsbühler Einzelhandel zum Teil große Sorgen.

Wir sind sehr froh darüber, dass die Stadt den besonderen Hygieneanforderungen in der Gastronomie so schnell und unbürokratisch Rechnung getragen hat. Der Erfolg unserer Stadt beruht auf der Vielfältigkeit des Einzelhandels in Verbindung mit einer gut funktionierenden Gastronomie abgerundet durch den mittelalterlichen Flair.

Allerdings stellt die gefundene Lösung für den Einzelhandel eine große Herausforderung dar, denn die durch die Sperrung des Weinmarktes fehlenden Parkplätze bereiten den nicht nur den Einzelhändlern am Weinmarkt, sondern auch Händlern in allen Teilen der Innenstadt Probleme. Dass der Weinmarkt als zentraler Parkplatz der Stadt nicht nutzbar ist, führt zu Verdrängung, erhöhtem Parksuchverkehr und jeder Menge Frust bei den Kunden. Eventuell gewonnene Erkenntnisse durch die Sperrung werden der Stadt nichts nützen, da während der Phase der Pandemie gewonnene Erfahrungswerte nicht repräsentativ sind gegenüber dem „Normalzustand“.

Um die Brisanz der Situation zum Ausdruck zu bringen, wurde Herrn Dr. Hammer in einem gemeinsamen Termin am 09.07 2020 eine Unterschriftenliste des Einzelhandels überreicht, mit dem Anspruch, eine ganzheitliche Lösung zu finden, die sowohl die Bestuhlung der Gastronomie als auch das Parken am Weinmarkt zulässt. In diesem Zusammenhang wurde von Herrn Dr. Hammer berichtet, dass die aktuelle Situation bis zum letzten Septemberwochenende bestehen bleiben soll. Es werden allerdings nach Rücksprache mit dem Citymarketing zeitnah einige Parkplätze als Kurzparkzone freigegeben.

Im Herbst sollen dann die Erfahrungswerte als Grundlage für eine Planung im Jahr 2021 genommen werden, um nach einem weiteren Referenzjahr Festlegungen für die Zukunft treffen zu können. Gerne sind wir vom Citymarketing bereit, bei der Ausarbeitung eines solchen ganzheitlichen Konzeptes mitzuwirken. Diverse Möglichkeiten wurden auch schon genannt und sollten durchaus umsetzbar sein.

Ab sofort gilt um so mehr: Wir alle können dazu beitragen, die

Unternehmer zu unterstützen,

indem wir aktiv die vielfältigen Angebote von Handel und Gastronomie nutzen.

Und bei einem Besuch in der Altstadt gilt heute mehr denn je: Am besten

direkt vor der Stadtmauer auf den vielen kostenfreien Parkplätzen parken

und dann gemütlich durch die Stadt schlendern – das entschleunigt und egal ob man schon Urlaub hat – etwas Urlaubsfeeling bekommt man so in jedem Fall.

 

 

 

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